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SC Mosbach 2 - SC Leimen 3,5:4,5

Am 10.10.2021 begann die neue Saison für uns nach dem Aufstieg der letzten Spielzeit in der Bereichsliga Nord 2, die uns weitestgehend nach Heidelberg und den Odenwald führt. Der Beginn ist geglückt, wenn man von unseren kläglichen Versuchen absieht, den Spielsaal zu finden.

Wegen eines kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfalls konnten wir zwar nur zu siebt antreten, aber gerade an den vorderen Brettern konnten die Leimener ihre DWZ-Überlegenheit in Punkt ummünzen. Als letzter aktiv war Peter Hildenbrand an Brett 1, der mit der gesünderen weißen Struktur gegen eine schwarze Aktivität anspielte, die zunächst adäquat aussah, doch in der kritischen Phase gelang dem Weißen einen Bauernvorstoß, der die Umwandlungsdrohungen mit einem Spiel gegen den König kombinierte; schließlich kostete diese dem schwarzen einen Läufer und alle erbitterte Gegenwehr wurde von unserem Mann nach und nach erdrückt.

Zuvor hatte Jonathan Geiger an Brett 2 die Vorteile eines Läuferpaars gegen ein zunächst aktives, aber schließlich guter Felder beraubten Springerduos demonstriert. Eine Abwicklung in ein Endspiel mit Bauernplus sicherte letztendlich den vollen Punkt für die Leimener Farben. Am dritten Brett hatte David Gauthier bei geschlossenem Zentrum die halboffene b-Linie mit Schwerfiguren besetzt, einen günstigen Leichtfigurenabtausch erzwungen und dann Material eingeheimst und somit souverän den ganzen Punkt für sich bansprucht.

Franz Müller spielte eine solide Partie und bei beiderseits befriedigenden und befriedeten Stellung teilte man sich die Punkte.

Fiodor Vakuljuk hatte nicht überraschend eine sehr unbalancierte und verwickelte Position auf dem Brett; in den Abfolgen bewies er erst gute Übersicht, schnappte sich einen Bauern und war auf gutem Wege, den Punkt einzufahren. Allein, der Übersicht folgte eine allzu spezifische Konzentration auf seine Möglichkeiten, während derer die gute alte Schachuhr aus den Augen und aus dem Sinn geriet. 0:1 wegen Zeitüberschreitung... Norbert Cimander hingegen kam als Schwarzer gut aus der Eröffnung, kontrollierte die neuralgischen Punkte und fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein. Bravo!

An Brett 7 schließlich unterlief Paul German noch in der Eröffnung ein Versehen, der seinem Gegenüber erlaubte, einen Läufer einzusperren und zu gewinnen. Zwar kämpfte unser Mann, wie es die Stellung eben zuließ, aber es sollte eben nicht reichen. Das nächste Mal wieder!

Unsere nächste Partie steigt am 31.10. zuhause um zehn Uhr zuhause gegen die SF Hoffenheim.

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